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Anzahl der behandelten Patienten:

67 401

vollnarkose

Sedierung

SedierungBei der Sedierung werden des zentralen Nervensystems gedämpft, Sie Rachenreflexe bleiben Funktionsfähig, aber die Rachenreflexen sind in Ordnung. Der Patient ist in der Lage, die in Wort gegebenen Anweisungen zu verstehen und auszuführen.

Ziele der Sedierung:

  • den Patienten zu erleichtern, die unangenehmen Folgen gewisser Eingriffe zu ertragen,
  • die Angst der Patienten abzubauen und die damit zusammenhängenden Symptome, die eine potentielle Gefahr in sich bergen, zu lindern,
  • den Schmerzen und den eventuellen Unannehmlichkeiten vorzubeugen,
  • die ungestörte Ausführung der medizinischen Tätigkeit zu ermöglichen und zu fördern.

Bei intravenöser Sedierung werden die Medikamente (Midazolom) durch eine bei intravenösen Injektionen verwendete Kanüle in den Blutkreislauf eingebracht. Eine dünne Kanüle wird in die Vene am Arm oder am Handrücken eingesetzt. Nach der Behandlung wird die Kanüle entfernt, bevor der Patient aus unserer Klinik entlassen wird. Der größte Vorteil der intravenös erfolgenden Sedierung besteht darin, dass diese Form der Sedierung mit einem erheblichen Gedächtnisverlust einhergeht, so erinnert sich der Patient an den Eingriff gar nicht oder nur teilweise. Nach der Sedierung wird das Medikament von dem Körper nicht sofort abgebaut, deshalb sollen die Patienten mindestens 30 Minuten nach der Behandlung zur Beobachtung in der Zahnklinik bleiben und dürfen nur in Begleitung eines verantwortungsvollen Erwachsenen nach Hause gehen. Es ist nicht gestattet, in den restlichen Stunden des Tages solche Tätigkeiten zu machen, die eine potentielle Gefahr in sich bergen (z. B. Autofahren). Darüber hinaus ist auch der Alkoholkonsum untersagt.

Während des Eingriffes werden die Herzfrequenz und das Sauerstoffniveau mit einem Pulsoximeter überprüft. Der Blutdruck des Patienten wird vor bzw. nach der Behandlung mit einem Blutdruckmesser gemessen.